
Was bringen Batteriespeicher für das Verteilnetz?
Die Elektrizitätsversorgung unterliegt einem grundlegenden Wandel. Auf der Produktionsseite löst die dezentrale Erzeugung aus Photovoltaik und Wind zunehmend die Erzeugung aus thermischen Kraftwerken ab. Auf der Nachfrageseite werden grosse Mengen volatiler Lasten wie Wärmepumpen, Ladestationen für Elektromobilität oder Rechenzentren angeschlossen. Für Verteilnetzbetreiber (VNB) ergeben sich daraus zahlreiche Herausforderungen.

Entscheidender Schutz durch isolierte Werkzeuge und Arbeitsmittel
Elektrofachpersonen arbeiten oftmals in der Nähe von spannungsführenden Teilen oder berühren diese bei Messungen bewusst. Es besteht dabei immer das Risiko, dass durch Unachtsamkeit oder einen unvorhergesehenen Zwischenfall auch Werkzeuge mit den spannungsführenden Teilen in Kontakt geraten. Isolierte Werkzeuge und Arbeitsmittel bieten in solchen Situationen den entscheidenden Schutz.

Wie viel Erdkabel verträgt das Übertragungsnetz?
Mit der Kabelstudie Schweiz hat die Swissgrid AG im Februar 2025 eine eigene Studie veröffentlicht mit dem Ziel, einen möglichst schnellen, nachhaltigen und ökonomischen Ausbau des Schweizer Übertragungsnetzes zur ermöglichen. Die Studie kommt zum Schluss, dass aufgrund ihrer physikalischen Eigenschaften Erdkabel den stabilen Netzbetrieb und die Störungsbehebung erschweren.

Der Elektriker als Vernetzer
Elektriker gehören zu den zentralen Akteuren, wenn es darum geht, die energie- und informationstechnischen Herausforderungen dieser Zeit zu meistern. In allen Bereichen der Energiewende sind sie mit ihren Kompetenzen gefordert. Denn sie verbinden die verschiedenen Komponenten zur Erzeugung, Übertragung und zum Verbrauch von elektrischer Energie zu einem funktionierenden, dynamischen Ganzen.

Balkonkraftwerke: In Eigenregie Strom erzeugen
Lohnt sich die Anschaffung einer kleinen Photovoltaik-Anlage zur privaten Stromerzeugung? Ein Gastautor von electra.ch hat es ausprobiert – und fasst hier die Erfahrungen mit seiner 600-Watt-Anlage zusammen.

Den Netzbetrieb mit Modellen optimieren
BKW Power Grid hat in den Aufbau einer präzisen State Estimation sowie weiterer netzberechnungsbasierter Funktionen investiert. Der Weg zu einem stabilen und zuverlässigen Modell war anspruchsvoll, zeigt jedoch, wie wirkungsvoll diese Modelle im Netzbetrieb eingesetzt werden können – und welche neuen Perspektiven sie eröffnen.

Thermografie: Gefahren sehen, bevor sie entstehen
In der Elektrotechnik ist Thermografie längst mehr als ein Zusatztool, sondern ein wichtiges Diagnoseinstrument. Im Gespräch verrät Marius Votta, Geschäftsführer und Inhaber der VOLTECH GmbH, wie Wärmebildkameras Defekte frühzeitig aufspüren, welche Technik dafür nötig ist und welche Fehler man bei der Messung unbedingt vermeiden sollte.

Datengetriebene Netzbetriebsplanung
Durch den Einsatz fortschrittlicher digitaler Technologien lassen sich Verteilnetzbetrieb und Dekarbonisierung optimieren: Daten und automatisierte Workflows verknüpfen komplexe Informationen und liefern Netzbetreibern wertvolle Einblicke zur Steigerung der Effizienz bestehender Betriebsplanungsprozesse.

PV-Blendung in den Alpen
Dass Sonneneinstrahlung auf PV-Modulen reflektiert wird, ist nur bedingt vermeidbar. Da sich die Reflexionen über den Tag und die Jahreszeiten hinweg laufend verändern, ist ihre Bekämpfung anspruchsvoll. Abhilfe schafft eine software-gestützte Blendanalyse, mit der die Ausrichtung der Panels hinsichtlich ungewünschter Reflexionen optimiert werden kann.

Corrigendum NIN 2025
Seit 1. Januar 2025 ist die Niederspannungs-Installationsnorm SN 411000:2025 (NIN 2025) in Kraft. In Dokumenten mit einem solchen Umfang, werden im Gebrauch Kleinigkeiten festgestellt, die der Qualitätskontrolle vor der Veröffentlichung entgangen sind. Das Corrigendum zur NIN 2025 ist ein Instrument zur Verbesserung und dient der Korrektur der festgestellten Fehler.