
PV-Anlagen mit Smart Metern regeln
PV-Wechselrichter lassen sich auf verschiedene Arten steuern und regeln, beispielsweise durch den Netzbetreiber mit Relaiskontakten am Smart Meter. Mit dem wachsenden Anteil an erneuerbarer Energie im Strommix gewinnt besonders die Steuerung der Rückspeiseleistung von PV-Anlagen an Relevanz, denn seit 2026 ermöglicht das neue Stromgesetz den Netzbetreibern, bis zu 3 % der jährlichen Energie einer PV-Anlage im Rahmen der garantierten Flexibilität unentgeltlich zu nutzen.

KI, Energie und Nachhaltigkeit
Die KI wird den Energieverbrauch in den nächsten Jahren deutlich erhöhen. Sie wird sich aber nicht zu einem global signifikanten Faktor für die Klimaerwärmung entwickeln. Persönliche Verhaltensweisen spielen eine viel grössere Rolle als die Nutzung von KI. Und dadurch, dass KI es ermöglicht, das elektrische System nachhaltiger zu gestalten, schafft sie eine Grundlage für den Elektrifizierungstrend, der für die Umsetzung der Energiewende essenziell ist.

Mess- und Prüftechnik: Effizienz im Smart Grid
Smart Grids bilden die technologische Grundlage, um neuen Flexibilitätsanforderungen gerecht zu werden. Moderne Mess- und Prüftechnik nimmt hierbei eine Schlüsselrolle ein. Sie schafft die datenbasierte Transparenz über Netz- und Anlagenzustände und hilft dabei, fundierte Investitionsentscheidungen zu treffen.

Digitaler Produktpass (DPP)
Der Digitale Produktpass wird in den kommenden Jahren zu einem wichtigen Bestandteil des EU-Marktzugangs. Auch Schweizer Unternehmen sind betroffen, wenn sie Produkte oder Komponenten in die EU exportieren oder Teil einer europäischen Lieferkette sind. Dieses Whitepaper zeigt die regulatorischen Hintergründe, die wichtigsten Anforderungen und konkrete Handlungsempfehlungen für die Praxis.

Periodische Kontrolle öffentlicher Beleuchtungsanlagen
Seit über 140 Jahren prägen elektrische Anlagen das Bild unserer Städte, Dörfer und vieler Verkehrswege, nämlich in Form einer öffentlichen Beleuchtung. Mit der Umrüstung und Erneuerung der Kandelaber auf LED-Technik, verbunden mit adaptiver Steuerung, ist die Strassenbeleuchtung vollends im 21. Jahrhundert angekommen. Abgesehen von allen technischen Entwicklungen garantieren Kontrollen und Unterhaltsarbeiten die Zuverlässigkeit und Sicherheit der Anlagen.

Zu viel Licht kostet
Beleuchtungsanlagen für Arbeitsplätze werden heute in der Regel nach dem aktuellen Stand der Technik geplant. Massgebend ist die SN EN 12464-1 von 2021. Sie definiert für unterschiedliche Nutzungen und Sehaufgaben klare Anforderungen an Beleuchtungsstärke, Gleichmässigkeit, Blendungsbegrenzung (UGR) und weitere Qualitätskriterien. Die SIA 387/4 regelt die energetischen Vorgaben für die Beleuchtungsanlagen.

Wege zu flexibleren und nachhaltigeren Kraftwerken
Bestehende Wasserkraftwerke müssen sich an ein Stromnetz im Umbruch anpassen, das durch schnelle Lastschwankungen und einen steigenden Bedarf an Systemdienstleistungen gekennzeichnet ist. Ihr Betrieb ausserhalb der Nennbedingungen kann jedoch zu Leistungseinbussen sowie zu erhöhten mechanischen Belastungen führen. Die im Rahmen des Projekts HydroLEAP durchgeführten Arbeiten ermöglichten es, diese Phänomene zu analysieren, indem numerische Simulationen, experimentelle Versuche und Messungen an realen Anlagen kombiniert wurden.

PV-Reinigung durch Schall oder Beschichtung
Verschmutzte, vereiste oder mit Schnee bedeckte Module reduzieren die Effizienz und den Ertrag von Photovoltaik-Anlagen. Neue Konzepte wie funktionale Beschichtungen oder die Reinigung mit Hilfe von Körperschall sind sowohl wartungsarm als auch nachhaltig – und eignen sich perfekt für bestimmte Regionen.

Wie viel Natur darf die Energiewende kosten?
In der Schweizer Energiepolitik gilt für viele der Grimsel-Dialog als beispielhaft für kooperative Lösungen. Er zeigt, dass grosse Wasserkraftprojekte politisch und gesellschaftlich tragfähig sein können, wenn ökologische Auswirkungen auf unterschiedlichen Ebenen verhandelt und kompensiert werden. Dadurch wird die Entscheidungsfindung zwar langwierig, aber am Ende profitieren nicht nur die Energieunternehmen und das Klima, sondern auch die Bürger und die Natur.

Batteriespeicher nachrüsten
PV-Anlagen lassen sich insbesondere dort wirtschaftlich realisieren, wo geeignete Dachflächen vorhanden sind oder im Zuge eines Neubaus entstehen. Ihr volles Potenzial entfalten sie bei hohem Eigenverbrauch, denn jede genutzte Kilowattstunde senkt dauerhaft Netznutzungskosten und Gebühren. Beides trifft auf Gewerbe, Industrie und landwirtschaftliche Betriebe zu. Doch ein entscheidender Hebel bleibt vielerorts noch unberührt.