
Flexibel und sicher: So geht mobiles Laden
Mobile Ladegeräte für Elektroautos bieten maximale Flexibilität, erfordern im rauen Alltag aber höchste Sicherheit. Viele kennen sie nur als Notladekabel, dabei gibt es heutzutage auch Modelle, die ihren festplatzierten Pendants in nichts mehr nachstehen.

Aquifer-Speicher – Heizen oder kühlen je nach Saison
Vor zehn Jahren erfolgten die ersten Bohrungen des geothermischen Systems zur Grundwassernutzung an den Hauptsitzen von Swatch und Omega. Zeit für eine Zwischenbilanz dieses pionierhaften Wärmespeichersystems – und einen allgemeinen Blick auf sogenannte «Aquifer Thermal Energy Storage»-Anlagen in der Schweiz.

Sicherer Betrieb fahrerloser automatisierter Fahrzeuge
Mit dem Inkrafttreten der neuen Verordnung über das automatisierte Fahren (VAF) am 1. März 2025 verfügt die Schweiz nun über eine der weltweit fortschrittlichsten landesweiten Regulierungen für automatisierte Fahrzeuge. Ein Forschungsprojekt konkretisiert nun die technischen Grundlagen.

Sicherheitskonzept für elektrische Anlagen
Sicherheit am Arbeitsplatz darf kein Zufall, sondern muss die Folge davon sein, dass klare Regeln eingehalten werden. Dies bedingt geklärte Verantwortlichkeiten und einen bewussten Umgang mit Gefahren. Arbeitgeber müssen den Schutz ihrer Mitarbeitenden gewährleisten. Diese wiederum sind gefordert, selbst aktiv zur Sicherheit beizutragen. Im besonderen Fokus ist daher das Elektro-Sicherheitskonzept.

Energiemanagement: Zwischen Netz und Fahrplan
Elektromobilität in der Logistik ist nicht vergleichbar mit einem Möbelstück, das man hinstellt und vergisst. Zwei Beispiele aus Graubünden und Zug zeigen, wie die Umsetzung gelingen kann – mit einem Blick auf den Anschluss, mit einer Steuerung, die Entscheidungen abnimmt, und mit Erzeugung, die vor Ort hilft.

Automatisierungslösungen mit Grid2050 ins Stromnetz bringen
Grid2050 ist eine Wissens- und Technologietransferplatform und als strategisches Projekt ein Kernelement des Nationalen Forschungsschwerpunkts «Automation». Beim Projekt geht es um die Reduktion der Distanz zwischen methodischer Grundlagenforschung (Regelungstechnik, Optimierung, Maschinelles Lernen) und betrieblicher Praxis. Konkret soll die Plattform Betrieb und Experiment trennen, Datenzugänge kuratieren und Ergebnisse offen und übertragbar machen.

Sensorbasierte Lichtsteuerung: Intelligente Lichtzeiten
Die zeitabhängige Steuerung ist in der Automation seit vielen Jahrzehnten etabliert. Doch das Zusammenspiel mit anderen impulsgebenden Faktoren wie der Bewegungserfassung und der Helligkeitsmessung ermöglicht heute viel feinere Abstimmungen auf den Bedarf des Menschen. Dies führt auch zu einer Verbesserung der Energieeffizienz – wie Beispiele aus dem Bereich der intelligenten Lichtsteuerung zeigen.

Technische Regeln für die Beurteilung von Netzrückwirkungen optimal nutzen
Bei den Verteilnetzen konzentriert sich die Forschung aktuell auf Themen wie Flexibilitätsmanagement, dynamische Tarife, dezentrale Optimierung in sogenannten Micro Grids, Strategien für Netzwiederaufbau sowie Planungsansätze für Netze mit hohem Anteil erneuerbarer Energien. In diesem Zusammenhang untersucht das vom Bundesamt für Energie BFE unterstützte Projekt «Planet», wie die bestehenden Technischen Regeln für die Beurteilung von Netzrückwirkungen (TRBNr) DACHCZ optimal genutzt werden können, um die Netzplanung zukunftssicher und effizient zu gestalten.

Neue Strahlkraft für Weltkulturerbe
Die Festungsanlage «Fortezza Bellinzona» hat eine modernisierte Aussenbeleuchtung erhalten – wirkungsvoll, sehr effizient und mit Rücksicht auf die Historie der drei gut erhaltenen Burgen Castelgrande, Montebello und Sasso Corbaro.

Spannungsumstellung im Mittelspannungsnetz
Im Rahmen eines Studierenden-Projektes an der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW wurden die Auswirkungen einer Spannungsumstellung von 16 kV auf 20 kV in einem Mittelspannungsnetz für die Primeo Netz AG untersucht. Für eine Spannungsumstellung lassen sich grundsätzlich zwei Hauptmotive unterscheiden: Einerseits führt eine höhere Betriebsspannung zu einer grösseren Übertragungskapazität, andererseits werden die bei der Übertragung anfallenden Wirkleistungsverluste reduziert. Diese beiden Effekte sind allgemein bekannt und lassen sich mit einfachen elektrotechnischen Analysen nachvollziehen. Ein zusätzlicher Effekt einer höheren Betriebsspannung ist jedoch ein veränderter Blindleistungshaushalt des Netzes.