
Technische Regeln für die Beurteilung von Netzrückwirkungen optimal nutzen
Bei den Verteilnetzen konzentriert sich die Forschung aktuell auf Themen wie Flexibilitätsmanagement, dynamische Tarife, dezentrale Optimierung in sogenannten Micro Grids, Strategien für Netzwiederaufbau sowie Planungsansätze für Netze mit hohem Anteil erneuerbarer Energien. In diesem Zusammenhang untersucht das vom Bundesamt für Energie BFE unterstützte Projekt «Planet», wie die bestehenden Technischen Regeln für die Beurteilung von Netzrückwirkungen (TRBNr) DACHCZ optimal genutzt werden können, um die Netzplanung zukunftssicher und effizient zu gestalten.

Neue Strahlkraft für Weltkulturerbe
Die Festungsanlage «Fortezza Bellinzona» hat eine modernisierte Aussenbeleuchtung erhalten – wirkungsvoll, sehr effizient und mit Rücksicht auf die Historie der drei gut erhaltenen Burgen Castelgrande, Montebello und Sasso Corbaro.

Spannungsumstellung im Mittelspannungsnetz
Im Rahmen eines Studierenden-Projektes an der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW wurden die Auswirkungen einer Spannungsumstellung von 16 kV auf 20 kV in einem Mittelspannungsnetz für die Primeo Netz AG untersucht. Für eine Spannungsumstellung lassen sich grundsätzlich zwei Hauptmotive unterscheiden: Einerseits führt eine höhere Betriebsspannung zu einer grösseren Übertragungskapazität, andererseits werden die bei der Übertragung anfallenden Wirkleistungsverluste reduziert. Diese beiden Effekte sind allgemein bekannt und lassen sich mit einfachen elektrotechnischen Analysen nachvollziehen. Ein zusätzlicher Effekt einer höheren Betriebsspannung ist jedoch ein veränderter Blindleistungshaushalt des Netzes.

Geteilter Solarstrom: Der grosse Trend?
Ab Januar 2026 wollen sich unzählige lokale Elektrizitätsgemeinschaften (LEG) organisieren. Das neue Konzept ist mehr als die Erweiterung von Zusammenschlüssen zum Eigenverbrauch (ZEV), sondern ermöglicht komplett neue Geschäftsmodelle. Die Hauptfragen, die sich dabei stellen sind: Werden LEG ein grosser, anhaltender Trend? Und was bedeutet das für Fachplaner und Installateure?

Was bringen Batteriespeicher für das Verteilnetz?
Die Elektrizitätsversorgung unterliegt einem grundlegenden Wandel. Auf der Produktionsseite löst die dezentrale Erzeugung aus Photovoltaik und Wind zunehmend die Erzeugung aus thermischen Kraftwerken ab. Auf der Nachfrageseite werden grosse Mengen volatiler Lasten wie Wärmepumpen, Ladestationen für Elektromobilität oder Rechenzentren angeschlossen. Für Verteilnetzbetreiber (VNB) ergeben sich daraus zahlreiche Herausforderungen.

Entscheidender Schutz durch isolierte Werkzeuge und Arbeitsmittel
Elektrofachpersonen arbeiten oftmals in der Nähe von spannungsführenden Teilen oder berühren diese bei Messungen bewusst. Es besteht dabei immer das Risiko, dass durch Unachtsamkeit oder einen unvorhergesehenen Zwischenfall auch Werkzeuge mit den spannungsführenden Teilen in Kontakt geraten. Isolierte Werkzeuge und Arbeitsmittel bieten in solchen Situationen den entscheidenden Schutz.

Wie viel Erdkabel verträgt das Übertragungsnetz?
Mit der Kabelstudie Schweiz hat die Swissgrid AG im Februar 2025 eine eigene Studie veröffentlicht mit dem Ziel, einen möglichst schnellen, nachhaltigen und ökonomischen Ausbau des Schweizer Übertragungsnetzes zur ermöglichen. Die Studie kommt zum Schluss, dass aufgrund ihrer physikalischen Eigenschaften Erdkabel den stabilen Netzbetrieb und die Störungsbehebung erschweren.

Der Elektriker als Vernetzer
Elektriker gehören zu den zentralen Akteuren, wenn es darum geht, die energie- und informationstechnischen Herausforderungen dieser Zeit zu meistern. In allen Bereichen der Energiewende sind sie mit ihren Kompetenzen gefordert. Denn sie verbinden die verschiedenen Komponenten zur Erzeugung, Übertragung und zum Verbrauch von elektrischer Energie zu einem funktionierenden, dynamischen Ganzen.

Balkonkraftwerke: In Eigenregie Strom erzeugen
Lohnt sich die Anschaffung einer kleinen Photovoltaik-Anlage zur privaten Stromerzeugung? Ein Gastautor von electra.ch hat es ausprobiert – und fasst hier die Erfahrungen mit seiner 600-Watt-Anlage zusammen.

Den Netzbetrieb mit Modellen optimieren
BKW Power Grid hat in den Aufbau einer präzisen State Estimation sowie weiterer netzberechnungsbasierter Funktionen investiert. Der Weg zu einem stabilen und zuverlässigen Modell war anspruchsvoll, zeigt jedoch, wie wirkungsvoll diese Modelle im Netzbetrieb eingesetzt werden können – und welche neuen Perspektiven sie eröffnen.