
Zweitwohnsitze als Chance für die Elektrobranche
Zweitwohnungen haben in der Schweiz eine grosse Bedeutung. Laut Bundesamt für Raumentwicklung gibt es über 300 Gemeinden, in denen der Anteil an Zweitwohnungen über 20 Prozent beträgt, in touristisch geprägten Gebieten liegt der Anteil noch deutlich höher. Für die Elektrobranche ergibt sich daraus ein spannendes Anwendungsfeld, denn Immobilien, die über längere Zeit unbewohnt sind, haben besondere Anforderungen an Gebäudeschutz, Energieeffizienz und Betriebssicherheit.

EU-Standard mit Relevanz für die Schweiz
Europa prägt die nächste Generation der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge mit Standards, die Intelligenz und Bidirektionalität berücksichtigen. ISO 15118-20 und weitere regulatorische Anpassungen bestimmen, wie Fahrzeuge, Ladestationen und Stromnetze künftig zusammenspielen.

Der Weg zur automatisierten Mobilität
Mit dem Pilotprojekt Iamo wollen die Kantone Zürich und Aargau, die SBB CFF FFS und der Projektträger Swiss Transit Lab gemeinsam herausfinden, wie selbstfahrende Fahrzeuge künftig den ÖV nutzbringend weiterentwickeln können. Das Projekt wird von 2024 bis max. 2029 im Furttal bei Zürich durchgeführt.

Flexibel und sicher: So geht mobiles Laden
Mobile Ladegeräte für Elektroautos bieten maximale Flexibilität, erfordern im rauen Alltag aber höchste Sicherheit. Viele kennen sie nur als Notladekabel, dabei gibt es heutzutage auch Modelle, die ihren festplatzierten Pendants in nichts mehr nachstehen.

Aquifer-Speicher – Heizen oder kühlen je nach Saison
Vor zehn Jahren erfolgten die ersten Bohrungen des geothermischen Systems zur Grundwassernutzung an den Hauptsitzen von Swatch und Omega. Zeit für eine Zwischenbilanz dieses pionierhaften Wärmespeichersystems – und einen allgemeinen Blick auf sogenannte «Aquifer Thermal Energy Storage»-Anlagen in der Schweiz.

Sicherer Betrieb fahrerloser automatisierter Fahrzeuge
Mit dem Inkrafttreten der neuen Verordnung über das automatisierte Fahren (VAF) am 1. März 2025 verfügt die Schweiz nun über eine der weltweit fortschrittlichsten landesweiten Regulierungen für automatisierte Fahrzeuge. Ein Forschungsprojekt konkretisiert nun die technischen Grundlagen.

Sicherheitskonzept für elektrische Anlagen
Sicherheit am Arbeitsplatz darf kein Zufall, sondern muss die Folge davon sein, dass klare Regeln eingehalten werden. Dies bedingt geklärte Verantwortlichkeiten und einen bewussten Umgang mit Gefahren. Arbeitgeber müssen den Schutz ihrer Mitarbeitenden gewährleisten. Diese wiederum sind gefordert, selbst aktiv zur Sicherheit beizutragen. Im besonderen Fokus ist daher das Elektro-Sicherheitskonzept.

Energiemanagement: Zwischen Netz und Fahrplan
Elektromobilität in der Logistik ist nicht vergleichbar mit einem Möbelstück, das man hinstellt und vergisst. Zwei Beispiele aus Graubünden und Zug zeigen, wie die Umsetzung gelingen kann – mit einem Blick auf den Anschluss, mit einer Steuerung, die Entscheidungen abnimmt, und mit Erzeugung, die vor Ort hilft.

Automatisierungslösungen mit Grid2050 ins Stromnetz bringen
Grid2050 ist eine Wissens- und Technologietransferplatform und als strategisches Projekt ein Kernelement des Nationalen Forschungsschwerpunkts «Automation». Beim Projekt geht es um die Reduktion der Distanz zwischen methodischer Grundlagenforschung (Regelungstechnik, Optimierung, Maschinelles Lernen) und betrieblicher Praxis. Konkret soll die Plattform Betrieb und Experiment trennen, Datenzugänge kuratieren und Ergebnisse offen und übertragbar machen.

Sensorbasierte Lichtsteuerung: Intelligente Lichtzeiten
Die zeitabhängige Steuerung ist in der Automation seit vielen Jahrzehnten etabliert. Doch das Zusammenspiel mit anderen impulsgebenden Faktoren wie der Bewegungserfassung und der Helligkeitsmessung ermöglicht heute viel feinere Abstimmungen auf den Bedarf des Menschen. Dies führt auch zu einer Verbesserung der Energieeffizienz – wie Beispiele aus dem Bereich der intelligenten Lichtsteuerung zeigen.