
Verbrauchsmonitoring nach Wirtschaftszweigen
Im Rahmen einer Pilotstudie mit dem Bundesamt für Energie BFE wurde untersucht, inwieweit sich von Verteilnetzbetreibern gelieferte Lastprofile mit Stammdaten verknüpfen und mittels Noga-Codes wirtschaftlichen Tätigkeiten zuordnen lassen. Dabei wurden zwei Ansätze betrachtet: Einerseits die Zuordnung der Noga-Codes über Stammdaten wie der Unternehmens-Identifikationsnummer (UID) und andererseits über eine KI-gestützte Klassifikation auf Basis der Verbrauchsprofile.

USV-Systeme: Rechenzentrum heizt tausende Haushalte
Der Schweizer Cloud-Service-Anbieter Infomaniak hat ein neues Rechenzentrum realisiert, und zwar im Keller einer Genfer Wohnbaugenossenschaft. Hier wird die gesamte verbrauchte elektrische Energie vollständig als Wärme zurückgewonnen und zum Heizen zur Verfügung gestellt. ABB hat ein modulares System zur unterbrechungsfreien Stromversorgung (USV) beigesteuert.

Glasfasernetze: Der Bedarf an Bandbreite steigt weiter
«Fiber to the X» bleibt der Schlüssel für die Zukunft, denn der Glasfaseranschluss ist heute so wichtig wie Strom und Wasser. Ausgedehnte Glasfasernetze ermöglichen weit mehr als moderne Telekommunikation, HD-Streaming und Gaming. Sie sind ein entscheidender Faktor für die digitale Transformation von Industrie, Arbeitswelt, Bildung, Kommunen und Gesellschaft. Doch wie steht es um die Netze?

Dynamische Tarife: Von der Definition zur Umsetzung
Mit dem Handbuch «Dynamische Netznutzungstarife im Verteilnetz» hat der Verband Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen VSE einen verbindlichen Rahmen für dynamische Tarife geschaffen. Zühlke Group hat diese Tarife gemeinsam mit den EKZ in einer produktiven Systemlandschaft implementiert und in die bestehende Architektur integriert. Dabei schafft SmartGridready Transparenz, indem die konforme Umsetzung geprüft, sichtbar und vergleichbar wird.

Wenn das Gebäude mitdenkt
Die Kernanforderungen an moderne Gebäude bilden sich heute durch Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und Wohlbefinden. Die Erreichung dieser Anforderungen gelingt durch intelligente Automation, die Messbarkeit, Steuerbarkeit und dauerhafte Wirksamkeit ermöglicht.

Zweitwohnsitze als Chance für die Elektrobranche
Zweitwohnungen haben in der Schweiz eine grosse Bedeutung. Laut Bundesamt für Raumentwicklung gibt es über 300 Gemeinden, in denen der Anteil an Zweitwohnungen über 20 Prozent beträgt, in touristisch geprägten Gebieten liegt der Anteil noch deutlich höher. Für die Elektrobranche ergibt sich daraus ein spannendes Anwendungsfeld, denn Immobilien, die über längere Zeit unbewohnt sind, haben besondere Anforderungen an Gebäudeschutz, Energieeffizienz und Betriebssicherheit.

EU-Standard mit Relevanz für die Schweiz
Europa prägt die nächste Generation der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge mit Standards, die Intelligenz und Bidirektionalität berücksichtigen. ISO 15118-20 und weitere regulatorische Anpassungen bestimmen, wie Fahrzeuge, Ladestationen und Stromnetze künftig zusammenspielen.

Der Weg zur automatisierten Mobilität
Mit dem Pilotprojekt Iamo wollen die Kantone Zürich und Aargau, die SBB CFF FFS und der Projektträger Swiss Transit Lab gemeinsam herausfinden, wie selbstfahrende Fahrzeuge künftig den ÖV nutzbringend weiterentwickeln können. Das Projekt wird von 2024 bis max. 2029 im Furttal bei Zürich durchgeführt.

Flexibel und sicher: So geht mobiles Laden
Mobile Ladegeräte für Elektroautos bieten maximale Flexibilität, erfordern im rauen Alltag aber höchste Sicherheit. Viele kennen sie nur als Notladekabel, dabei gibt es heutzutage auch Modelle, die ihren festplatzierten Pendants in nichts mehr nachstehen.

Aquifer-Speicher – Heizen oder kühlen je nach Saison
Vor zehn Jahren erfolgten die ersten Bohrungen des geothermischen Systems zur Grundwassernutzung an den Hauptsitzen von Swatch und Omega. Zeit für eine Zwischenbilanz dieses pionierhaften Wärmespeichersystems – und einen allgemeinen Blick auf sogenannte «Aquifer Thermal Energy Storage»-Anlagen in der Schweiz.