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Induktionschip mit integrierter Steuerungs- und Leistungselektronik

Philipe Just und Mischa Reichard

Kurzbeschrieb

Ein Induktionschip mit den Dimensionen 6 x 6 cm hat ein Leistungsteil, eine Steuerungs- und Regelungselektronik sowie eine Möglichkeit zur Kommunikation zwischen den Induktionschips integriert.

Kochfelder können so nach Kundenwunsch verschiedene Grössen und Formen annehmen. Jeder Chip ist individuell ansprechbar, somit kann enorm viel Energie gespart werden.

 

Innovativer Ansatz

Diese Arbeit hat sich mit der Entwicklung eines miniaturisierten Induktionskochers befasst, welcher nachfolgend Induktionschip genannt wird. Ziel war es, in einer Machbarkeitsstudie die klassischen Induktionskochfelder, welche aus einer Spule und einer Elektronik bestehen, durch viele kleine Spulen mit zugehöriger Elektronik zu ersetzen. Durch die kleineren Dimensionen würden jährlich 100'000 Induktionschips produziert werden.

Für die Realisierung der Induktionsspulen wurde eine in einem Ferritkern eingebettete Ringspule eingesetzt. In einem Induktionschip mit den Dimensionen 6 x 6 cm wurde jeweils ein Leistungsteil, eine Steuerungs- und Regelungselektronik sowie eine Möglichkeit zur Kommunikation zwischen den Induktionschips integriert. Der entwickelte Prototyp zeigt, dass die Miniaturisierung der Elektronik und Spule durchaus für den Einsatz als Induktionskochfeld geeignet ist. Dies bringt den Vorteil, dass Kochfelder nach Kundenwunsch sehr einfach verschiedene Grössen und Formen annehmen können. Ebenso ist jeder Chip individuell ansprechbar, was eine enorme Energieeinsparung ermöglicht.

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