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DeserTec - Strom aus der Wüste für Europa?

Soirée électrique vom 18. Mai 2011
ETH Zürich

Referent Max Wüthrich, ABB Schweiz, hat an diesem Abend das Projekt aus technischer und ökologischer Sicht dem zahlreich erschienenen Publikum von Elektroingenieuren und anderen Interessierten sowie einer grossen Schar Studenten vorgetragen.

In den kommenden Jahrzehnten stellen globale Entwicklungen die Menschheit vor riesige Herausforderungen: Der Klimawandel, Bevölkerungswachstum weit über die Grenzen der derzeitigen Tragfähigkeit der Erde hinaus, das weltweite Streben nach Wohlstand und der damit verbundene, steigende Energie- und Wasserbedarf sind die Kernprobleme, mit denen wir konfrontiert sind.

Das DeserTec-Konzept beschreibt einen Weg, diesen Herausforderungen wirkungsvoll zu begegnen. Ziel des Projektes Desertec ist die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien in den Wüsten Nordafrikas. Mit dabei ist auch ABB. Mit der Hochspannungs-Gleichstromübertragung (HGÜ) verfügt das Unternehmen über eine zentrale Technologie, um den aus erneuerbaren Energien erzeugten Strom über weite Strecken zu übertragen und ins europäische Stromnetz zu integrieren. Außerdem liefert die Firma Schlüsselkomponenten für Solar- und Windkraftanlagen.

Mit der HGÜ-Technik lässt sich Strom mit nur geringen Verlusten über lange Strecken übertragen. Dabei wird der Wechselstrom, den ein Kraftwerk produziert, für die Übertragung in Gleichstrom umgewandelt.

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Download der Folien von Max Wüthrich (4 MB, pdf)

Dieser Abend konnte auch dank der freundlichen Unterstützung von ewz stattfinden.

 

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