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Selbstorganisierte Oberflächen und ihre Anwendungen
Dr. Harry Heinzelmann, Division Head Nanotechnology, CSEM, Neuchâtel

Unter Selbstorganisation verstehen wir ein Phänomen, bei dem sich Bausteine selbst und meistens spontan zu einem gewissen Muster zusammenfinden. Selbstorganisation kommt in der Natur auf den verschiedensten Längenskalen vor, von der mikrospischen Welt über unsere unmittelbar erfassbare Umgebung bis hin zu galaktischen Systemen.

Warum ist Selbstorganisation technologisch interessant, und warum v.a. in der Nanotechnologie? Bei immer kleiner werdender Strukturgrösse wachsen die Kosten zur Herstellung mikroskopischer Komponenten rasch an, und sind auf der Skala von 10-100 nm häufig prohibitiv hoch. Andererseits sind gerade auf der Nanometerskala viele selbstorganisierende Systeme bekannt.

In diesem Vortrag werden die Aktivitäten des CSEM in der molekularen Selbstorganisation vorgestellt. Durch Verwenden von Polymeren verschiedener Grössen und mit verschiedenen chemischen Endgruppen kann eine grosse Flexibilität an Grösse und Funktion der resultierenden Nanostrukturen erzielt werden. Diverse Anwendungen solcher Strukturen werden diskutiert.

 




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