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Sensorsysteme in der Industrie




Informationstagung der ITG, Fachgruppe Automation HSR aussen

Intelligente Sensorsysteme in der Industrie
Bildanalyse, Online-Prozessüberwachung, Positionssensoren, Bussysteme, etc

15. Januar 2009, HSR Rapperswil

Folien für den Download (9.1 MB, zip)
Stand: 23.01.09

Fachartikel "CCD- und CMOS-Bildsensoren" (0.3 MB, pdf)

Zur Tagung 
Bislang wurden in der automatisierten Fertigung vor allem einfache Sensoren wie Näherungsschalter oder Füllstandsensoren eingesetzt: Wenn ein Bauteil genügend nahe kommt, meldet dies der Sensor, oder der Füllstandsensor gibt ein analoges Signal aus, das dem Pegel in einem Gefäss entspricht. Mit der zunehmenden Rechenleistung von Industriesteuerungen tauchen nun intelligentere Sensoren in der Fertigungshalle auf: Kameras nehmen ein Bild der Bauteile und schicken es dem PC, der kontrolliert, ob alles korrekt ist. Sogar dreidimensionale Teile lassen sich erfassen mit speziellen Kameras oder Lasermesssystemen.

ITG Sensorik TeilnehmerWer als Systemintegrator solche intelligente Sensoren einsetzen will, muss sich im Klaren sein, dass die Daten, die erfasst werden, auch geschickt verarbeitet werden müssen. Was beim Näherungsschalter noch ein einfaches Signal war - entweder das Teil ist da oder nicht - kann bei einer Kamera ein kompliziertes Bild sein, das ausgewertet werden muss. Natürlich versuchen die Hersteller entsprechende Kameras zu entwickeln, die trainiert werden können und wiederum nur ein einfaches gut/schlecht-Signal ausgeben, aber der Aufbau mit Optik, Beleuchtung und Kamera muss stimmen, sonst stockt die Produktion später.

Zudem sind optische Sensoren weniger robust, nicht nur eine Kamera, auch ein optischer Drehgeber beherbergt Linsen oder Drehscheiben aus Glas. Vibrationen können diese schädigen und kalte Temperaturen führen zu Tau. In einem Traktor für Forstarbeiter, einer Ölbohrinsel oder im Stanzwerk arbeiten magnetische oder kapazitive Sensoren also zuverlässiger, auch wenn die optischen genauer wären. (gus)

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