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Erdungen in der Mittel- und Hochspannung

ETG-Fachtagung
Veranstaltung vom 29. Januar 2008 in Luzern



Das Erdungssymbol im Schema sieht einfach aus, umso schwieriger ist teilweise die Umsetzung in der Realität: Wie soll ein Freileitungsmast auf felsigem Untergrund geerdet werden? Und auch wenn ein guter Fundamenterder vorhanden ist, müssen neben dem Personenschutz die Korrosion und eingeschleppte Ströme von fremden Systemen beachtet werden.

die Referate zum Download  (11 MB, zip)

Erdungssysteme elektrischer Anlagen bestehen aus unauffälligen, metallischen Verbindungen und Elektroden. Für unsere elektrotechnische Infrastruktur erfüllen sie aber wichtige funktionelle und sicherheitstechnische Aufgaben.

Ein Schwerpunkt betrifft Fragestellungen im Zusammenhang mit der Annäherung, bzw. der Verbindung zwischen geerdeten Strukturen unterschiedlicher elektrischer und auch nichtelektrischer Anlagen. Dabei geht es um Fragen der gegenseitigen elektrischen bzw. elektromagnetischen Beeinflussung, aber auch um die Personensicherheit und schliesslich auch um die langfristig wichtige Frage des Korrosionsschutzes.

Ein weiterer Themenkreis umfasst die Behandlung der Erdungen von Schaltanlagen, sowie von Kabelanlagen und Freileitungsmasten. Bei Letzteren können im Erdschlussfall aufgrund der möglichen grossen Fehlerströme einerseits und der verhältnismässig kleinen Tragwerkserdungen andererseits hohe Erdungspotenziale entstehen, was eine Sonderbehandlung dieser Erdungssysteme erfordert.

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