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René Descartes




(1596–1650)

Der grosse französische Philosoph René Descartes, dessen Geburtstag über 400 Jahre zurückliegt, hat zwar keine elektrischen Erfindungen und Entdeckungen gemacht. Aber neben seinen philosophischen Leistungen gilt er dank der Einführung der nach ihm benannten cartesischen Koordination als Schöpfer der analytischen Geometrie. Er führte auch die Exponenten ein und begründete damit das Rechnen mit Potenzen.

Descartes wurde am 31. März 1596 in La Haye in der Touraine geboren. Bei den Jesuiten von La Flêche erhielt er eine umfassende Ausbildung. Nachher kam er zunächst zum Militär und nahm 1627/28 als solcher an der Belagerung von La Rochelle durch Richelieu teil. Dann folgten ausgedehnte Reisen. Mit dem Heer Tillys kam er nach Deutschland, worauf er fast 20 Jahre zurückgezogen in Holland lebte. Das war die Zeit seiner grossen philosophischen Arbeit. 1649 beruft ihn Christine von Schweden an ihren Hof. Dort ertrug er aber das Klima nicht und starb am 11. Februar 1650 in Stockholm. Seine sterblichen Überreste ruhen in der Kirche Sainte-Geneviève zu Paris.

«Ich hoffe, dass meine Nachkommen mir Dank wissen, nicht nur für die Dinge, die ich erkläre, sondern auch für diejenigen, die ich absichtlich ausgelassen habe, um ihnen das Vergnügen zu lassen, sie selber zu erfinden.»

Diesen Descart'schen Satz möchte man unserer heutigen Generation in Erinnerung rufen.

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