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Paul Gustave Froment




(1815–1865)

Froment gehört zu den interessanten, vielseitigen, aber in der Schweiz trotzdem wenig bekannten Pionieren. Am 3. März 1815 wurde er in Paris geboren. Seine hervorragende Beobachtungsgabe und Vorliebe für Mechanik – er baute sich z.B. im Alter von 15 Jahren mit primitivsten Miteln eine Uhr – veranlassten seinen aus Reims stammenden Vater, ihm das Studium an der Ecole polytechnique in Paris zu ermöglichen.

Als er noch das Kollegium besuchte (1833), sah er eine von Prixii aus einem Hufeisen- und Elektromagneten zusammengebastelte Maschine. Das brachte ihn auf die Idee, in seinen Ferien einen Elektromotor zu bauen. Um die Funktion der Watt'schen Dampfmaschine zu verstehen, baute er sich ein Modell.

Seine Studien ergänzte Froment in Manchester. Von dort konnte er am 9. Januar 1839 berichten, dass es ihm gelungen sei, Bilder einer Lochkamera, allerdings noch sehr mangelhafte, festzuhalten (Anfänge den Fotografie).

Seine Absicht, in Frankreich Dampfmaschinen zu bauen, scheitert an Finanzierungsschwierigkeiten. Um 1843 konstruierte er dann einen der ersten etwas Leistung abgebenden Elektromotoren. Dann wandte er sich der Telegrafie zu, baute nacheinander einen Zeiger- und einen Klavier-Telegrafen, verbesserte den Bonelli-Webstuhl und half Hughes, seinen Schreibtelegrafen zu verbessern.

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