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Jaques Arsène D'Arsonval




(1851–1940)

Eines der ersten Messinstrumente, mit denen der Mittelschüler im Physikunterricht Bekanntschaft macht, ist das Galvanometer. Es ist das Verdienst von D’Arsonval, das aperiodische Galvanometer erfunden zu haben; später wurde dieses Messgerät von Deprez verbessert.

D’Arsonval arbeitete vorwiegend auf dem Gebiet der biologischen Physik und der Physiologie. 1876 begann er seine Laufbahn als Präparator. Sechs Jahre später traf man ihn als Direktor am Laboratoire de physique biologique am Collège de France in Paris. 1894 wurde er Professor für Experimentalphysik an der Sorbonne.

In seinen wichtigsten Arbeiten befasste er sich mit dem mechanischen Wärmeäquivalent, mit Hochfrequenzströmen und dann vor allem mit der tierischen Wärme (z.B. Temperatur verschiedener Fische). Ausser dem erwähnten Galvanometer erfand er ein magneto-elektrisches Telefon.

Die Beschäftigung mit Hochfrequenzströmen führte ihn 1887 dazu, den menschlichen Körper zu Heilzwecken mit den nicht spürbaren Tesla-Strömen zu behandeln. Das unter dem Namen «Arsonvalisation» bekannte Verfahren wurde vorwiegend für Haut- und Schleimhauterkrankungen angewandt, ist aber heute veraltet.

D’Arsonval, der am 8. Juni 1851 in La Porcherie (Département Haute-Vienne) geboren wurde, starb fast 90-jährig am 31. Dezember 1940 in Paris.

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