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Dezentrale Energieversorgung und -steuerung




Nachmittagsveranstaltung Energieversorgung
anl. Generalversammlung Electrosuisse vom 6. Juni 2007

Da die Besucher weder ausschliesslich der Energie- noch der Informationstechnik zuzuordnen waren, sprachen die Referenten beide Aspekte der Energieversorgung an – denn mit der Liberalisierung wird auch die Informationstechnik immer wichtiger. Vorhersagen im Viertelstundentakt lassen sich nicht von Hand berechnen. So schätzt Bruno Ganz von Energie Pool Schweiz den IT-Aufwand für ein EVU auf 1 Mio. CHF, wenn es sich auf den liberalisierten Markt vorbereiten will. Offensichtlich, dass sich kleinere EVUs zusammenschliessen oder sich einem grösseren anhängen werden. Wobei Ganz mit «klein» eine Jahresproduktion von 30 bis 100 GWh meint.

Pascal Affolter räumt das Vorurteil aus dem Raum, dass es zur Produktion einer Fotovoltaikanlage mehr Energie brauche, als diese je generieren würde. Dies sei vielleicht 1970 so gewesen. Heute generiere die Solarzelle in 2,5 Jahren die graue Energie, die in ihr stecke.

Dass dezentrale Kleinstkraftwerke in Zukunft eine wichtige Rolle spielen werden, bestätigt Martin Kleimaier vom VDE. Es gäbe keine ideale Kraftwerktechnologie. Zukünftig werde man alle Technologien nutzen müssen, um Europas wachsenden Hunger nach Energie zu stillen. (gus)

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