VDE organisierte Internationale Dreiländer-Tagung in München
in Zusammenarbeit mit der ETG von Electrosuisse und der OGE in Wien
Kraftwerksbetreiber, Stromkunden und Händler fordern eine möglichst freie Nutzung der Übertragungsnetze und damit auch der verfügbaren Kapazitäten der Netzengpässe an den Länder- oder Regelzonengrenzen. Demgegenüber steht, dass der zunehmende Handel und die verstärkte Einspeisung aus Windenergieanlagen die Netze bereits heute deutlich höher und weniger gut prognostizierbar auslasten und somit die Versorgungssicherheit gefährden können.
Das Programm umfasste 18 Vorträge, die von Stromhändlern, Netzbetreibern, Regulatoren, Regierungen, Hochschulen, Industrieunternehmen und Börsen aus Deutschland, Ös-terreich, der Schweiz und anderen europäischen Ländern präsentiert wurden. In zwei Podiumsdiskussionen wurden die vorgestellten Themen vertiefend diskutiert. Über 120 Ta-gungsteilnehmer belegten die Attraktivität des internationalen Konferenzprogramms.
Ziel der Tagung war auch die Bewertung des Status Quo sowie die Weiterentwicklung der Windenergie. Eine ausführliche Analyse der Ursachen, Möglichkeiten zur Quantifizierung von Netzengpässen, technisch-betrieblichen Abhilfemassnahmen und verschiedenen Marktmechanismen zur Allokation beschränkter Übertragungskapazität wurde ein weiterer Schwerpunkt der Tagung.
Pressekontakt:
Melanie Mora, Tel. 0049 69-6308461,