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James Watt




(1736–1819)

Am 29. Januar 1736 wurde James Watt, der Erfinder der Dampfmaschine, im englischen Städtchen Grennock am Clyde geboren. Er erlernte in Glasgow und London den Beruf eines Mechanikers und erhielt in Glasgow die Stelle eines Universitätsmechanikers.

In den englischen Bergwerken hatte man sich schon lange bemüht, an Stelle menschlicher und tierischer Kräfte den Dampf einzusetzen, vor allem für Pumpwerke. Eine um 1712 von Thomas Newcomen konstruierte Maschine fand zwar sowohl in England als auch auf dem Festland einige Verbreitung, wies aber zahlreiche Mängel auf. 1763 erhielt Watt den Auftrag, diese Newcomensche Maschine zu verbessern. Er fand die Ursache für die grossen Wärmeverluste der Maschine und entwickelte ein eigenes Modell, für das er am 5. Januar 1769 das Patent erhielt.

James Watt konnte, wie wenige seinesgleichen, die Früchte seiner Erfindung geniessen. Als er im Jahre 1800 seinem Sohne die Nachfolge übergab, waren in der Fabrik schon mehr als 600 Arbeiter beschäftigt. 1817 reiste Watt selber mit dem Dampfer über den Kanal und auf dem Rhein bis Koblenz, überall begrüsst und bejubelt. Zwei Jahre später erlebte er noch, dass das erste Dampfschiff den Atlantik überquerte.

Am 19. August 1819 starb James Watt. Sein Leichnam wurde in der Westminster-Abtei unter den Grossen beigesetzt. Er ist auch einer der wenigen Ingenieure, denen ein Denkmal errichtet wurde; es befindet sich ebenfalls in Westminster. Ihm zu Ehren heisst die Einheit der Leistung «das Watt».

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