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Blaise Pascal




(1623–1662)

Vater Etienne Pascal, der Mathematiker war, versuchte seinen Sohn von der Mathematik fernzuhalten. Doch das hochbegabte Kind beschäftigte sich insgeheim mit mathematischen Problemen. Mit 16 Jahren verfasste Blaise Pascal ein Werk über Kegelschnitte. Es folgten Untersuchungen über die Zykloide, die Anlass gaben zu einer Entwicklung der Differenzialrechnung. Pascal gelang es auch als Erstem, 1652 eine brauchbare Rechenmaschine zu konstruieren.

Angeregt durch Toricellis Versuche, befasste sich Pascal 1646 mit dem Problem der Toricellischen Leere und fand den Zusammenhang zwischen Höhenlage und Luftdruck. Später wandte er sich wieder der Mathematik zu und begründete, zum Teil durch Briefwechsel mit Pierre Fermat, die Kombinationslehre und die Wahrscheinlichkeitsrechnung.

In seinen letzten Jahren wandte sich Pascal von der Welt ab. Er führte ein asketisches Leben im Kloster Port-Royal. Dort verfasste er zahlreiche philosophische und religiöse Schriften. Vor allem «Provinciales», eine Kampfschrift gegen die Jesuiten, und «Pensées», Fragmente einer nicht zu Ende geführten Apologie der christlichen Religion, begründen seine Bedeutung als grosser Denker.

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