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Georg Simon Ohm




(1787–1854)

Georg Simon Ohm, der am 16. März 1787 zu Erlangen in Deutschland geboren wurde, gehört zu den Wissenschaftlern, die die Grundphänomene der Elektrizität zu klären versuchten. Ohm war Sohn eines Schlossers und musste in der Werkstatt seines Vaters mitarbeiten. Die Einnahmen waren allerdings gering. Um es doch noch zu etwas zu bringen, fing er, relativ spät, mit Selbststudium an und wurde schliesslich als Gasthörer an der Universität zugelassen. Erst 1817 bekam er aber eine Stelle, und zwar als Mathematiklehrer am Gymnasium in Köln. Dort stellte er seine Versuche über die elektrische Leitfähigkeit der Metalle an. Diese Forschertätigkeit missfiel jedoch der Schulleitung. Seine grundlegende Publikation «Bestimmung des Gesetzes, nach welchem die Metalle die Kontaktelektrizität leiten» erschien 1824/25 in Poggendorfs Annalen und ein Jahr später als Sonderdruck, trug ihm aber nur noch grössere Vorwürfe ein. Ohm quittierte diese Stelle, hungerte sich einige Zeit durch, wurde dann Lehrer an der Kriegsschule in Berlin. Von 1833 bis 1848 wirkte er als Direktor des Nürnberger Polytechnikums. Ausländische Ehrungen bewirkten schliesslich seine Anerkennung in der Heimat, und 1849 erhielt er die Professur für Experimentalphysik an der Technischen Hochschule in München.

Das jedem Elektriker geläufige Ohmsche Gesetz bildet einen Eckpfeiler der ganzen Elektrizitätslehre. Das Andenken an Ohm halten Städte wie Köln, Nürnberg, München, wo er wirkte, aber auch andere, darunter Zürich, wach, indem eine Strasse seinen Namen trägt. Die grösste Ehrung besteht aber darin, dass die Einheit des elektrischen Widerstandes «das Ohm» heisst.

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