(1857–1894)
Es sind über 120 Jahre verflossen, seit der deutsche Physiker Heinrich Hertz seine grosse Entdeckung bekannt machte. Hertz wurde am 22. Februar 1857 in Hamburg geboren, als Sohn eines erfolgreichen Anwaltes. Nach Abschluss seiner Studien in Physik und Chemie arbeitete er zunächst bei Helmholtz, wurde Privatdozent in Kiel, dann 1885 ordentlicher Professor für Physik in Karlsruhe und schliesslich in gleicher Eigenschaft in Bonn, wo er, erst 37-jährig, am 1. Januar 1894 starb.
1887 gelang ihm der Nachweis der Fernwirkung elektrischer Schwingungen. An eine praktische Anwendung dieser «Wellen» wurde seinerzeit noch nicht gedacht. Erst Marconi machte sich mit Erfolg an die praktische Auswertung durch die drahtlose Telegrafie und später der Telefonie, aus der sich alsdann Rundfunk und Fernsehen entwickelten.
Zu Ehren von Heinrich Hertz bezeichnet man die Einheit der Frequenz mit seinem Namen.