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Nikola Tesla




Veranstaltung vom 24.5.2005

Fotogalerie: http://www.pbase.com/itg/tesla
Links: http://www.pbs.org/tesla/

Ein aussergewöhnliches Genie und seine Errungenschaften für die Elektrotechnik

Die erste Abendveranstaltung 'Soirée électrique' fand im Hochspannungslabor der ETH in Zürich statt und stand ganz im Zeichen des Drehstroms.

Im ersten Teil des Abends erzählte Hans Camenzind, Entwickler von über 130 integrierten Schaltungen und heute wohnhaft in San Fransisco, die Lebensgeschichte des Forschers und Erfinders Nikola Tesla. Der Vortrag zeigte, wie Tesla 1887 das heute gebräuchliche Drehstromsystem entdeckte und die Patente an Westinghouse Electric Company verkaufte. Tesla forschte auf dem Gebiet der Hochfrequenzoszillatoren, entwickelte die Teslaspule, machte umfangreiche Versuche mit kabellosen Vakuumröhren und in der drahtlosen Nachrichtenübertragung. Potenzielle Erfindungen hat Tesla oft zur Seite gelegt, ohne ihnen den letzten notwendigen Schliff zu geben. Nicht die Kommerzialisierung einer Idee, sondern das Experiment zur Bestätigung seiner genialen Vorstellungskraft standen bei ihm im Vordergrund.

Ergänzend zum Vortrag zeigte der Leiter des Prüffelds des Hochspannungslabors, Hans-Jürg Weber, zwei Experimente. Einerseits setzten im elektrischen Feld beschleunigte Ionen ein Rad in Bewegung und anderseits veranschaulichten die Lichtenbergfiguren die Entladungsvorgänge auf der Oberfläche einer Isolierstoffplatte.

Im Anschluss an den Vortrag wurden vor der imposanten Kulisse des Hochspannungslabors Prosecco und Häppchen serviert. Dazu setzte Markus Unterfinger alias DJ fragment das Knistern der Hochspannungsversuche in Musik um.

Bericht (Pdf 1160 KB)

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